In diesem intensiven Moment des „Perspektivwechsels“ fordert Holger Friedrich mehr Empathie und Reflexion von großen Medienhäusern wie der SZ, FAZ oder dem Spiegel bezüglich ihrer Wirkung auf die ostdeutsche Zivilgesellschaft. Mathias Döpfner entgegnet, dass man sich nicht in einem „Opferwettbewerb“ verlieren dürfe, auch wenn beide Verleger täglich mit Aggression und Diffamierung konfrontiert seien. Er zeichnet dabei ein anderes Bild von Friedrich: Nicht als Opfer, sondern als „Tabubrecher“, „Eroberer“ und „Täter im guten Sinne“.