Frauen in der Kardiologie: Warum Diversität die Herzmedizin verbessert

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache bei Frauen und Männern. Dennoch stammen viele Erkenntnisse, Leitlinien und Therapien bis heute überwiegend aus Studien mit männlichen Teilnehmern. Welche Auswirkungen hat das auf die Versorgung von Patientinnen? Und warum sind Frauen in der Kardiologie nach wie vor unterrepräsentiert? Im Interview spricht die Präsidentin des American College of Cardiology (ACC) über die Bedeutung von Diversität in der Herzmedizin, geschlechtsspezifische Unterschiede bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Herausforderungen, denen Frauen in der Kardiologie begegnen. Sie erläutert, weshalb mehr Frauen in klinischen Studien, Führungspositionen und der medizinischen Forschung notwendig sind, um die Versorgung nachhaltig zu verbessern. Außerdem gibt sie Einblicke in die Arbeit des ACC, aktuelle strategische Schwerpunkte wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie ihren persönlichen Rat an junge Ärztinnen, die eine Karriere in der Kardiologie anstreben. Themen des Interviews: - Die Mission und globale Rolle des American College of Cardiology - Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Frauen in der Kardiologie: Herausforderungen und Chancen - Diversität als Faktor für bessere Gesundheitsversorgung - Frauen in klinischen Studien und medizinischer Forschung - Karrierewege und Mentoring in der Kardiologie