Gewalt in der häuslichen Pflege ist ein Tabuthema, das oft im Verborgenen bleibt, dabei aber weitreichende Folgen für alle Beteiligten hat. Der Vortrag beleuchtet die komplexe Dynamik von Überlastung, emotionalem Stress und Grenzverletzungen zwischen pflegenden Angehörigen und Pflegebedürftigen. Praktische Handlungsstrategien zur Prävention, Früherkennung und Intervention werden vorgestellt. Dazu gehören Stressbewältigung, Kommunikation, Netzwerkaufbau, Unterstützung durch professionelle Dienste und rechtliche Rahmenbedingungen. Ziel ist es, für die Problematik zu sensibilisieren, Entlastungsstrategien aufzuzeigen und die Balance zwischen Engagement, Selbstfürsorge und Schutz der Betroffenen zu stärken. (06.10.2026)